USA

Die USA: So vielfältig wie kaum ein anderes Land. Von Steppengebieten, über Regenwälder bis hin zu Bergen und Küsten - dieses Land hat landschaftlich extrem viel zu bieten. So bereiste ich 2014 mit meinem Bruder den Südwesten des Landes: Von San Francisco über LA bis hin zu Grand Canyon.

Grand Canyon

Am 13.3.2014, USA

Wie fühlt man sich wohl, wenn man vor ein paar Jahrhunderten als Entdecker auf dem Pferderücken durch die Gegend reitet und plötzlich tut sich vor einem ein Abgrund auf. Eine tiefe Schlucht, ewig lang und unendlich breit. Nichts als bloßer Stein ist zu sehen und ein heißer Windzug kommt aus dem Canyon. Kein Weg hinein oder hinaus, kein Weg auf die andere Seite und die einzige Möglichkeit ist, außen herum zu reiten.

Mittlerweile gibt es Wege hinein, man kann auf dem Colorado raften, man kann in der Hitze des Tales wandern oder sich alles von oben ansehen. Kostenlose Shuttle-Busse fahren von einem Aussichtspunkt zum nächsten und so verbringt man den langen Tag von Sonnenauf- bis Untergang auf der Klippe mit der grandiosen Aussicht auf den Canyon.

Allerdings sollte man nicht von Anfang an zu viel erwarten. Unser erster Eindruck war: Hm, okay, ganz nett. Wahrscheinlich haben wir einfach schon zu viel von der Welt gesehen. Aber je länger wir dort waren und je weiter wir nach Westen gingen, desto besser wurde es. Verschiedenere Steinformationen zeigten sich, mehr rot kam zum Vorschein und das Panorama wurde immer besser. Wir haben etwas Zeit gebraucht, um mit der ungewohnten Schönheit des Grand Canyon zurecht zu kommen.