Japan

Meine erste große Reise, über die ich auf diesem Blog berichte, führte mich nach Japan. Zusammen mit einer halbjapanischen Freundin entdeckten wir das Land, fuhren mit dem Shinkansen und besuchten verschiedene Städte im fernen Osten.

Kamakura

Am 13.9.2013, Japan

Gestern ging es dann zurück Richtung Tokyo. Da wir einen Adapter in Kyoto im Zimmer vergessen hatten, haben wir vor ein paar Tagen schon dort angerufen, um zu fragen, ob er noch da sei. Leider konnte der Mann am Telefon kaum Englisch und wir haben versucht, ihm klar zu machen, dass im Zimmer go-sang-go (535) ein Adapter liegt. Bis er verstanden hat, was wir wollten, hat es schonmal einige Zeit gedauert. Und dann haben mindestens drei Angestellte das Zimmer mehrere Minuten lang auf den Kopf gestellt, da sie nicht verstanden haben, dass er in der Steckdose am Waschbecken hängt… Aber zum Glück war der Adapter noch da und wir konnten ihn gestern also abholen. Als wir aber an der Rezeption standen, haben uns die Leute erstmal wieder nicht verstanden. Ich dachte immer, in so einer Industrienation können viele Leute fließend Englisch. Als dann klar wurde, was wir wollten, begann die nächste Suche nach dem Adapter. Schon wieder. Aber auch diese endete erfolgreich und so konnten wir wieder zum Bahnhof zurückkehren und die Reise fortsetzen.

Auf der Rückreise haben wir ganz deutlich die Hitzeunterschiede zwischen den einzelnen Städten gemerkt. Hiroshima, direkt am Meer, war zwar viel zu warm für mich, aber noch recht angenehm. Dann mussten wir in Shin-Osaka umsteigen und dort war es so unendlich schwül. Ich dachte, schlimmer gehts nicht mehr. Aber dann kam Kyoto. Das war unerträglich. Also schnell weiter Richtung Tokyo, wo es etwas angenehmer sein soll.

Der letzte Stopp war dann in Yokohama. Hier hat Susanne früher gewohnt und deshalb gingen wir abends kurz bei ihrer alten Schule vorbei.

Heute machten wir von Yokohama aus einen Ausflug nach Kamakura. Leider mussten wir unser komplettes Gepäck für die letzte Woche mitschleppen, was bei der Hitze alles sehr unangenehm werden ließ. In Kamakura gibt es einen riesigen Buddha zu sehen, der hinaus auf das Meer blickt. Das Meer konnte man leider nicht sehen, da wahrscheinlich die Bäume mittlerweile zu hoch gewachsen sind. Man konnte auch für umgerechnet etwa 10 oder 15 Cent (der höchste Eintritt, den wir je bezahlt haben, war 3€) in die Buddha-Statue hineingehen, es gab aber leider nicht viel zu sehen.

Hier haben wir dann auch das gefunden, was man meist in Japan vergeblich sucht: einen Mülleimer.